Naturfilme Türkei
Freitag, 25.06.10, 21:00 Uhr auf Phoenix
Regie: Jan Haft / nautilusfilm 2007
1. Teil:
Wilde Türkei - Vom Bosporus zum Mittelmeer
Die Türkei bildet die Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident,
an der sich Völker aus Asien und Europa ansiedelten. Auch die Tierwelt der Türkei ist sowohl
europäisch als auch asiatisch geprägt. Die zweiteilige Dokumentation gibt erstmals einen Einblick
in die vielfältige Natur des Landes. Der erste Teil ist eine Reise durch den Westen der Türkei -
zu Wildziegen und Schildkröten,
Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.
Die zweiteilige Naturfilmdokumentation führt in kaum bekannte Landschaften der Türkei,
dem Land zwischen Orient und Okzident, Asien und Europa, aber auch zu weltberühmten Orten
wie den Sinterterrassen von
Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von
Milet und der antiken griechischen Metropole Priene.
Die steilen Hänge des Taurus sind das Revier
der Bezoarziegen. Sie sind die Vorfahren der Hausziegen. Im Taurus kreuzen sich die Wege wilder
und domestizierter Ziegen noch heute, wenn die
Nomadenfamilien ihre Herden auf die Sommerweiden ins Hochland führen. Im Herbst, wenn es in
den Bergen kalt und ungemütlich wird, ziehen die Wanderhirten an die Mittelmeerküste. Dort, ganz
im Westen der Türkei, beginnt dann die Saison der
Kamelkämpfe. Unblutige Kämpfe, aber vor allem ein großes Spektakel.
Der Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste. Mit zehn Millionen Einwohnern bildet
Istanbul das
Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist gleichzeitig die Bühne für eine
einzigartige Tierwanderung. Denn jeden Frühling und Herbst passieren Hunderttausende von
Zugvögeln den Bosporus, der Meeresenge zwischen Asien und Europa.
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Freitag, 25.06.10, 21:45 Uhr auf Phoenix
Regie: Jan Haft / nautilusfilm 2007
2. Teil:
Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Der zweite Teil der Naturfilmdokumentation führt in kaum bekannte Landstriche der Osttürkei,
aber auch zu weltberühmten Orten wie
Kappadokien und zum
heiligen Berg Ararat.
Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich
karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und
farbenprächtiger
Rosenstare.
Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn.
Die großen Vögel gelten hier wie in Europa als Glücksbringer.
Ganz anders wirken die tiefen Wälder des
Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren.
Sie sind eine Variante europäischer Buchenwälder. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher
Nachbarschaft zu Bergbauern.
Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und
Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens. Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt,
nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben sie in einem Schutzgebiet.
Das Team im Einsatz
Nomaden-Lager der Yürüken im Taurus-Gebirge, Kilikien
Von links nach rechts: Nikolaus Koch, Kay Ziesenhenne (Kameramann), Ramazan (Oberhaupt des Clans),
Jan Haft (Regie, Produzent), Kinder der Clan-Familie