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Kontakt

Tel.: 0721-151 151

info@dr-koch-reisen.de

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Ornithologie & Nationalparkreisen

Venezuela
In den Kordilleren, Anden & Llanos

Mit seinen über 3000 Vogelarten ist Südamerika weithin als der „Vogelkontinent“ bekannt. In Venezuela wurden bis heute über 1.300 Arten in den unterschiedlichsten ökologischen Gebieten nachgewiesen. Allein im Henri Pittier National-Park an der Karibik leben über 550 Vogelarten. Auf unserer Tour besuchen wir vier ornithologisch besonders interessante Regionen: die spektakulären hohen Anden im Westen, die üppigen Regenwälder im Einzugsgebiet des Orinoco, die an der Küste gelegenen Bergregionen im Norden sowie die ausgedehnten Sumpfgebiete und das Flach- und Savannenland von Llanos im Landesinnern.

Preis pro Person
Doppelzimmer3.990,00 €
Einzelzimmer4.090,00 €

Privat-Tour
2-7 Personen ab 3.790,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8-12 Personen
Hinweise
- Durch die Buchung dieser Tour unterstützen Sie Naturschutzprojekte in Venezuela.
- Reisepass erforderlich
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unsere Empfehlungen für einen verlängerten Aufenthalt:
1. Canaima & Angel Wasserfälle (4 Tage, 3 Nächte)
2. Los Roques: Strandausflüge zum Relaxen
Weitere Informationen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis. Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Anreise

Nach unserer Ankunft fahren wir zum Hotel Posada El Limon in Maracay am Rande des Henri Pittier Nationalparks. Die beeindruckend lange Vogelliste des Parks umfasst über 550 Arten, darunter über 30 Kolibri-Arten. Dieses 220.000 Hektar große Wunderland reicht vom Nebelwald (1200 Meter) über verschiedene Habitate bis hinunter zum Karibischen Meer.

2. Tag

Henri Pittier Nationalpark, Forschungsstation Rancho Grande

Wir verlassen unser Hotel nach einem zeitigen Frühstück, um an der berühmten Ocumare Straße Vögel in der Morgendämmerung zu beobachten. Anschließend besuchen wir die weltbekannte biologische Forschungsstation Rancho Grande. Dort werden wir Waldpfaden folgen, um nach scheuen Vögeln wie Venezuelawachtel, Zimtbrauen-Blattspäher, Graukehl-Laubwender, Venezuelan Antvireo, Schwarzkehl-Ameisendrossel, Braunrücken-Ameisenpitta, und mit etwas Glück Bischofstaube Ausschau zu halten. Wir hoffen auf einen gemischten Vogelschwarm von endemischen Hartlaubschmuckvögeln und Gelbzügel-Borstentyrannen. Sobald die Sonne hoch genug am Himmel steht, werden wir auf der Terrasse der Forschungsstation den Himmel nach dem majestätischen Pracht- und Tyrannenadler, Schnee- und Schwarzbussard, Blutohrsittich, Glanztrogon, Rostflügel-Borstentyrann und Schwalbentangare absuchen. Neotropische Migranten und Kolibris können ebenfalls häufig von unserem Aussichtspunkt aus gesehen werden. Zudem ist die Rancho Grande ein hervorragender Platz, um Rote Brüllaffen und Dreifingerfaultiere zu beobachten.

3. Tag

Henri Pittier Nationalpark, Choroni Straße, Nebelwald

Heute werden wir vom Nebelwald aus entlang der berühmten Choroni Straße nach Vögeln Ausschau halten. Unser Tag fängt mit einem Picknick am Nebelwald-Pass an. Unsere Gelegenheit, um Arten wie Bindenschwanzguan, Blauzügelarassari, Goldbauch-Schmuckvogel, Rotwangentangare und vielleicht der geheimnisvollen Schwartz’s Fuchsdrossel zu begegnen. Den restlichen Tag über beobachten wir Vögel im Nebelwald und in den Niederungen an beiden Seiten des Bergpasses.

4. Tag

Henri Pittier Nationalpark, Turiamo Straße, Kakao-Plantage

Wir fahren entlang der Gebirgskette zur Turiamo Straße und zur kleinen Ortschaft Cumboto. An einer der Kakao-Plantagen werden wir eine Picknickpause einlegen, um nach Schwarzrücken-Ameisenwürger, Faden- und Lanzettschwanzpipra und dem Venezuelatyrann Ausschau zu halten. Falls genügend Zeit bleibt, werden wir die Karibische Küste erkunden, um Weißbauchtölpel sowie herrliche Frigattvögel und Braunpelikane zu beobachten. Wir werden nach Fahlbaucheremit, Rotbrüstchen, Blauflecktangare and Schwarzgesichtchen suchen.

5. Tag

Henri Pittier Nationalpark, Flug nach Merida

Unseren letzten Morgen im Henri Pittier Nationalpark verbringen wir damit, nach endemischen Vögeln und Raritäten, die wir noch nicht gesehen haben, Ausschau zu halten. So könnten wir beispielsweise nach Helmhokko, Bänderkreischeule (Megascops vermiculatus roraimae) an der Acumare Straße oder Goldflügel-Ruderammer im weiter unten gelegenen Laubwald suchen. Oder wir verbringen den Morgen einfach damit, Greifvögel zu beobachten oder Kolibris und Tangaren auf der Terrasse der biologischen Forschungsstation Rancho Grande zu photographieren. Nach dem Mittagessen fliegen wir nach Merida, Venezuelas Pforte zu den Anden. Die Stadt liegt in einem tiefen Tal umgeben von den höchsten Bergen des Landes: Pico Bolivar und Pico Espejo, die beide über 4800 Meter hoch sind. Die Region spricht bis heute durch ihr historisches Flair und ihre im Kolonialstil erbaute Architektur viele Besucher an. Zunächst beziehen wir unsere Unterkunft in der Posada Dona Rosa. Von hier aus fahren wir zu einer reizenden Kaffee-Hazienda aus der Kolonialzeit, die 1500 Meter unterhalb des Pico Bolivar liegt. Das Gelände bietet in den Abendstunden weitere Möglichkeiten der Vogelbeobachtungen, u.a. Bänderkreischeule, Rostnachtschwalbe und Rotbauchnachtschwalb.

6. Tag

Pico Humboldt Trail

Wir werden den Morgen mit Vogelbeobachtungen in den subtropischen und montanen Regionen des berühmten Pico Humboldt Trail verbringen. Typische Vögel der Region sind Rotkopfsittich, Schmalschwanzkolibri, Longuemare’s Sonnennymphe, Heliodorelfe, Weißkopf-Wasseramsel, Ufertachuri und Weißbartbuschammer zusammen mit einer schönen Auswahl an Tangaren und überwinternden amerikanischen Waldsängern. Am Nachmittag werden wir in der Nähe von Merida City Vögel beobachten und eventuell einen Zwischenstopp an einem der lokalen Märkte einlegen.

7. Tag

Nebelwald am Humboldt Trail

Wir werden zeitig zum Nebelwald am Humboldt Trail aufbrechen. In diesem üppigen Wald, der – wie sein Name schon sagt – von Nebelschwaden durchzogen wird, werden wir nach Andenguan, Glatzenkopfpapagei und Zwergamazone, Goldbauchmusketier, Kammtrogon und Goldkopftrogon, Rostkappen- und Graunacken-Ameisenpitta, Meridatapaculo, Grünrücken-Schmuckvogel Halsbandhäher, Weißstirn-Waldsänger und Graukappen-Hemispingus suchen. Dies ist zudem die beste Region, um den scheuen, einheimischen Graurücken-Hemispingus zu erhaschen.

8. Tag

Humboldt Trail, Santo Domingo Tal

Wir werden erneut den Humboldt Trail aufsuchen, um nach Arten zu suchen, die wir noch nicht gesehen haben. Nach dem Mittagessen Fahrt durch beeindruckende Landschaften und mehrere Anden-Dörfer. Ziel ist das Hochland des spektakulären Santo Domingo Tals und unser dort gelegenes Hotel. Eine gute Auswahl an Hochland Avifauna wächst direkt am Hotel.

9. Tag

Erkundungen im Páramo

An diesem Morgen werden wir nach einem geruhsamen Frühstück aufbrechen. Heute erkunden wir den hochgelegenen Páramo. Diese baumfreie Gegend, die ungefähr 2400 Meter hoch liegt, weist eine einzigartige Flora auf. Die Espeletia ist die hier vorwiegend gedeihende Pflanze. Typische Vogelarten des Páramo sind Agula, Helmkolibri, Andenschlüpfer, Wyattschlüpfer, Paramopieper und Bleiämmerling. Wir werden auch nach dem einheimischen Meridazaunkönig Ausschau halten. Im Anschluss erklimmen wir den höchsten, zugänglichen Gipfel der Anden (3900m), um den Andenkondor zu bewundern. Am Laguna de Mucubaji, einem Gletschersee, haben wir Gelegenheit nach Adenenten und Amerikanischen Meeresvögeln Ausschau zu halten.

10. Tag

Santo Domingo Tal

Heute verlassen wir das Hotel und schlagen den Weg abwärts durch das Santo Domingo Tal ein. Währenddessen wird es vielfältige Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung geben. Unser erster Stopp könnte zu Begegnungen mit Orangekehl-Sonnennymphe, Perlenstachelschwanz, Andenschopfohr, Tränenbergtangare, Meridahakenschnabel und einer Fülle von weiteren kleinen Waldbewohnern führen. Später versuchen wir, die Sturzbachente und eine Anzahl weiterer Arten, die für die montanen Niederungen typisch sind (z.B. den Schwalbentyrannvogel), ausfindig zu machen. Wir verbringen die Nacht in einem im Kolonialstil erbauten Hotel im ruhigen Dorf Altamira.

11. Tag

Santo Domingo Tal, subtropischer Wald

Heute brechen wir früh auf, um den subtropischen Wald des Santo Domingo Tales zu erkunden. Unser Ziel ist ein Balzplatz des Andenklippenvogels - eine auffällig orange gefärbte Vogelart, die für ihr beeindruckendes männliches Balzverhalten bekannt ist. In diesem herrlichen Wald, der reich an Bromelia und Orchideen ist, werden wir nach mit Früchten behangenen Bäumen suchen, um Schmuckvögel und Tangaren zu beobachten. Wir werden ebenfalls nach Isidoradler, Goldkopfpapagei, Andenbartvogel, Kammtrogon and Orangenkopfrupial Ausschau halten. Am Nachmittag Abstieg in die trockeneren Habitate, um Fahlnacken-Glanzvogel, Augenbrauen-Ameisenschnäpper und Weißkragenpipra zu beobachten.

12.-14. Tag

Llanos, Wildpark Hato El Cedral

Am Morgen des zwölften Tages brechen wir zeitig auf, um in die Llanos, die weiten Ebenen im Inland Venezuelas zu fahren. Hier, am Hato El Cedral, einem 106.000 Hektar großen, privaten Wildpark, werden wir Bekanntschaft mit einem der weltweit beeindruckendsten Naturschauspiele machen. Die vielfältigen Ausflüge auf dieser Rinderzuchtfarm, die während der drei Tage unternommen werden, bringen uns höchstwahrscheinlich in Kontakt mit Wasservögeln wie Jabiru, Maguari- und Waldstorch, bis zu sieben Ibis-Arten, Cocoireiher, Pfeifenreiher und Kappenreiher, Marmorreiher, Hornwehrvogel, Witwen- und Kubapfeifgans, Orinocogans. Wir haben zudem hervorragende Chancen Speerreiher, Zicktackreiher, Hoatzin, Sonnenralle, Alplomadofalke, Kohlettyrann und Kappentachuri zu sehen. Zudem weist Hato Cedral eine beeindruckend lange Liste von 300 weiteren Vogelarten auf, die möglicherweise gesehen werden können, wie etwa Rotbugara und Arkanga, Gelbklappenhokko, Rohrspottdrossel und Weißbarttyrann. Nachtausflüge können zu Sichtungen von Texasnachtschwalbe, Bindeschwanz- und Weißbauchnachtschwalbe und dem Maikong (Waldfuchs) führen. Zudem sollten wir auch Schwärme von Brillenkaiman, Anakonda zusammen mit Säugetieren wie Roter Brüllaffe, Krabbenwaschbär und rosafarbener Flussdelphin antreffen.

Unsere Unterbringung in Hato El Cedral erfolgt in ansprechend eingerichteten und geräumigen Bungalows (jeder mit einem eigenen Badezimmer und Klimaanlage). Im Speisesaal werden vorzügliche Mahlzeiten serviert und der hoteleigene Swimmingpool steht uns während des ganzen Aufenthaltes zur Verfügung. Am Ende eines langen Tages erwartet uns Unterhaltung durch die berühmten venezuelanischen Cowboys, die Llaneros, die mit ihren Harfen, cuatros (4-saitige Gitarren) und Maracas wunderschöne nationale Musikstücke zum Besten geben.

15. Tag

Abreise

Am frühen Morgen werden wir nach Barinas aufbrechen. Innlandsflug Barinas - Caracas. Von Caracas aus Rückflug.

16. Tag

Ankunft in Frankfurt