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Tel.: 0721-151 151

info@dr-koch-reisen.de

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Ornithologie & Nationalparkreisen

Ornitour Bafasee
Braunliest und Schelladler

Unser landschaftlich außerordentlich abwechslungsreiches Exkursionsgebiet ist geprägt durch das bizarre, zerklüftete Latmosgebirge im Osten und das Delta des Großen Mäanderflusses im Westen. In seiner Verlandungszone liegen verschiedene Sümpfe und Seen. Der größte von ihnen ist der etwa 5 mal 12 km große Bafasee, eine ehemalige Meeresbucht. Der Bafasee ist ein idealer Ausgangspunkt für vogelkundliche Exkursionen, da man von hier aus eine Vielzahl interessanter Habitate bei ausgesprochen kurzen Anfahrtswegen aufsuchen kann.

Preis pro Person
Doppelzimmer1.390,00 €
Einzelzimmer1.570,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 1.450,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
Sa., 01. Mai. 2010-Sa., 15. Mai. 2010
Sa., 18. Dez. 2010-Sa., 01. Jan. 2011
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 - 18 Personen
Reiseleitung
Volker Konrad
Witterung
Je nach Monat 10-28 ºC. Auch im Dezember, Januar, Februar, tagsüber warm.
Schwierigkeitsgrad
Leichte Wanderung, gute Wege in leichtem Gelände, geringe Anforderung an Kondition und Trittsicherheit, für Wander-Einsteiger geeignet / Wanderzeit ca. 3 St. / Höhenunterschied max. 200m
Hinweise
- Bei eigener Anreise 250 € Ermäßigung.
- Verlängerungswoche(n) hier, in Kappadokien, in Kilikien oder am Vansee möglich.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis. Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Anreise

Transfer vom Flughafen Izmir oder Bodrum zum Bafasee. Je nach Tageszeit erste Beobachtungen im weitläufigen Gelände der Ferienanlage und am See. Zwischen April und November nehmen wir Abendessen und Frühstück auf einer Terrasse unter einem Sonnendach nur etwa 10 m vom Seeufer entfernt ein. Von hier aus lassen sich bisweilen Rostgans, Eisvögel, Seiden- und Rallenreiher, Schwarzhalstaucher oder sogar Seeadler beobachten.

2. Tag

Marmorsteinbrüche, Gärten, Macchie, Seeufer

Wir wandern durch ein Bachtal zu antiken Marmorsteinbrüchen und weiter durch Olivenhaine und Gärten zu einem Schilfgebiet mit vielen kleinen Quellen, die auf einer Halbinsel bei der antiken Siedlung Ioniopolis entspringen. Durch ein kleines Buschwaldgebiet mit Myrthen geht es dann am felsigen Seeufer entlang zurück zur Ferienanlage. Gegen Abend steigen wir durch ursprüngliche Olivenhaine den Berg hinauf bis zum Rand des durch Erdbeerbäume und Brutiakiefern geprägten mediterranen Waldes, in dem der Türkenkleiber vorkommt. Von hier oben, wo selten Wildschweine und ab und zu Adlerbussard und Seeadler zu beobachten sind, hat man einen prächtigen Blick über den Bafasee bis hin zum Latmosgebirge. Wir wandern am Waldrand entlang nach Westen, steigen ab zu einem Heiligengrab und gehen von hier am Seeufer entlang zurück. Je nach Jahreszeit lauschen wir in der Nacht den monotonen Rufen der Zwergohreule, dem Heulen des Waldkauzes oder dem langgezogenen Ruf des Steinkauzes.

3. Tag

Mäanderdelta, Milet, Didyma

Das antike Milet lag auf einer Halbinsel am Golf von Herakleia südlich der Mündung des großen Mäanderflusses, der im Laufe der letzten 2000 Jahre die Stadt vom Meer abgeschnitten hat. Auch heute noch umfließt der Fluss die ausgedehnten Ruinenfelder der antiken Stadt, so dass im Winter und Frühling weite Teile der Ausgrabungen mit Wasser bedeckt sind. Im früher künstlich offen gehaltenen Hafenbereich oft Säbelschnäbler, am alten osmanischen Friedhof auf hohen Pistazienbäumen nistende Weißstörche und der Häherkuckuck. In den Gräben leben kaspische Wasserschildkröten und zahlreiche Laubfrösche. Beim riesigen Apollo- Tempel von Didyma eine Rötelfalkenkolonie. Anschließend Beobachtungen am kanalartigen Ausfluss des Mäander aus dem Bafasee. An der flachen Verlandungszone am Seeufer können allerlei Limikolen beobachtet werden, öfters auch der Seeadler.

4. Tag

Mäanderfluss, Azapsee

In den niedrig hängenden Weiden am Mäanderfluss haben wir öfter Nester der Beutelmeise ausgemacht. Hier suchen wir nach dem Braunliest. Der Azapsee, ein landschaftliches Kleinod, der „Kleine Bruder“ des Bafasees, ist ein reiner Süßwassersee mit Wasserhahnenfuß-, Ried-, Binsen- und Schilfbeständen, ein Eldorado für Wasser- und Sumpfvögel. Krauskopfpelikan, Purpur- und Nachtreiher, Zwergdommel, Sichler, Löffler und Trauerseeschwalbe sind nur einige der Arten, die wir hier beobachtet haben.

5. Tag

Davutlar-Nationalpark, Akgöl

Vom Meeresstrand des Nationalparks aus geht es durch eine Schlucht mit riesigen Orientplatanen und Zypressen durch mediterranen Wald mit westlichem und östlichem Erdbeerbaum. Je nach Jahreszeit im bzw. am Meer Delphine, Eleonoren- und Wanderfalke, Masken- und Weißbartgrasmücke. Wir können auf einer etwa vierstündigen Exkursion das Waldgebirge von Nord nach Süd durchqueren. Hier oben gibt es viele Wildschweine, an einer Quelle riesige Orientplatanen. Orpheusgrasmücke und Berglaubsänger sind hier zu Hause. Beim Dorf Doğanbey erreichen wir die Verlandungszone am flachen Lagunensee (Akgöl), wo meist Krauskopfpelikan, Triel und Flamingo zu beobachten sind.

6. Tag

Latmosgebirge Richtung Sakarkaya

Östlich vom Bafasee führt ein gut begehbarer Forstweg ins Latmosgebirge. Chukarhuhn, Habichtsadler und die Türkenammer sind hier zu finden.

7. Tag

Mäandermündung

Vom Dorf Akköy aus wandern wir abwärts durch Gärten mit Heckensänger, Olivenspötter und Maskenwürger bis zum flachen Lagunensee Akgöl. Von hier aus Exkursion durch Zwergstrauchgesellschaften an der Küste nach Osten mit schönem Blick auf die Verlandungszone mit Silberreiher und Brachvogel.

8. Tag

Serçin

Beobachtungen in den flachen Feuchtgebieten und Tamariskenbeständen und im Ufergehölz des Mäanderflusses bei Serçin.

9. Tag

Zwillingsinseln, Herakleia

Nach etwa 20 Minuten Bootsfahrt vom Feriengelände aus - oft sind Rostgänse oder Krauskopfpelikane zu sehen - erreichen wir die einsamen Sandstrände am Nordufer des Bafasees. Exkursion am nördlichen Seeufer bis nach Herakleia.

10. Tag

Priene, Karine

Die beeindruckenden Ruinen von Priene liegen unterhalb einer steilen Felswand, an der oft Schlangenadler zu beobachten sind. Anschließend Wanderung von der kleinen Fischersiedlung Karine aus auf einem Höhenweg am Akgöl entlang (oft Seeadler) bis zur Meeresküste.

11. Tag

Feuchtgebiete bei Iasos

Beobachtungen an kleinen verschilften Seen, danach zu den Ruinen von Iasos. Die antike Stadt lag einst auf einer Insel im Meer. Wanderung durch einen Kiefernwald beim Zeustempel von Euromos.

12. Tag

Kloster der Sieben Brüder, Einsiedlerhof im Latmosgebirge

Auf Ziegenpfaden geht es durch eine von Felsen und Olivenbäumen geprägte Landschaft zur byzantinischen Klosterruine der Sieben Brüder, wo man auf Uhu und Grauortolan achten sollte. Beim weiteren Aufstieg durch das wilde Gebirge bis zu einem einsamen Bauerngehöft sind Chukarhuhn und Habichtsadler möglich. Manchmal findet man Braunbärenlosung und Stacheln der nachtaktiven Stachelschweine.

13. Tag

Verlandungszone Bafasee, Azapsee

Da die Vogelarten, besonders während der Zugzeiten, fast täglich wechseln, besuchen wir diese ausgezeichneten Exkursionsgebiete noch einmal am Ende unserer Reise.

14. Tag

Mäanderfluss, Akgöl

Zunächst geht es am Mäanderfluss entlang bis in seinen Mündungsbereich. Danach Beobachtungen auf den Salzwiesen und Schlickflächen am Akgöl mit Limikolen- und Entenarten.

15. Tag

Abreise

Transfer zum Flughafen Izmir oder Bodrum, Rückflug nach Deutschland
Verlängerungswoche(n) hieer, in Killikien, Kappadokien oder am Vansee möglich.