Kontakt

Wir informieren Sie gerne

Reisefinder



Reise suchen
.

orni-gh-001-12-01

Ghanas Vogelwelt
Tropischer Regenwald und Savanne

Ornithologie Ghana: Gelbkopf-Stelzenkrähe Über den Status eines „ornithologischen Geheimtipps“ ist Ghana mittlerweile schon fast hinausgewachsen, und das nicht ohne Grund. Das Land eignet sich aufgrund seiner politischen Stabilität, der relativ guten Infrastruktur, der Sicherheitslage und einer reichen Kultur und Geschichte als zwar exotisches, aber unkompliziertes Reiseziel.
In naturkundlicher Hinsicht lassen sich viele westafrikanischen Besonderheiten, nicht zuletzt das der sog. „Upper Guinea Forest Zone“ zugerechnete Artenspektrum, nirgendwo sonst vergleichbar leicht beobachten. Gerade der ornithologische Tourismus hat schon begonnen, sich in Ghana zu etablieren – mit kenntnisreichen Führern, relativ gut gelegenen Unterkünften etc. Auf relativ engem Raum bieten gut zugängliche Regenwaldreste, die etwas trocknere Waldsavanne („Guinea savanna“) sowie der Küstenbereich eine bemerkenswerte Artenvielfalt, wobei besonders die eigentümliche Gelbkopf-Stelzenkrähe (white-headed picathartes) und der Krokodilwächter herausstechen, aber ebenso eine aufregende Palette an Greif- und Hornvogelarten sowie an Bienenfressern, Kuckucken, Racken, Eis-, Bart- und Nektarvögeln. Unter Anleitung eines sehr erfahrenen und hochmotivierten ghanaischen Ornithologen bereisen wir zwei Wochen lang sowohl die Wald- als auch die Savannengebiete Ghanas.
Preis pro Person
Doppelzimmer2.990,00 €
EZ-Zuschlag280,00 €
Weitere Reiseinfos
Reiseprogramm als PDF
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
  • Flüge ab/bis Frankfurt
  • Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
  • Transfers und sonstige Transporte
  • Alle Fahrten in geländegängigen Fahrzeugen
  • Unterkunft im DZ/EZ
  • Vollpension
  • Ornithologische Reiseleitung (englischsprachig)
  • Visum und Beschaffung (ca. 80 €)
  • Nationalpark-Gebühren
Teilnehmerzahl
8 - 18 Personen
Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen gegen Aufpreis möglich. Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Hinweise

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


Ornithologie Ghana: Kletterweber
1. Tag

Anreise

Mittags Abflug ab Frankfurt und Ankunft gegen 20:00 Uhr in Accra, der lebendigen Hauptstadt Ghanas. Transfer zum Hotel in Accra. Bezug der Zimmer und Abendessen im Hotel.

2. Tag

Fahrt über die Shai Hills in den Kakum Nationalpark

Morgens besuchen wir die Shai Hills nahe Accra, ein Schutzgebiet in der Waldsavanne, wo wir hoffen, auf Arten wie Sperberbussard, Mohrenkopfpapagei, Schildturako und Blaubauchracke zu treffen. Nachmittags Fahrt nach Westen mit Zwischenhalten (u.a. verschiedene Reiherarten, Witwenenten, Graufalke, Gleitaar, Blaustirnblatthühnchen, Schillereisvogel, evtl. Binsenralle) an den Rand des Kakum Nationalparks, Ankunft gegen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit Suche nach dem Guinea-Uhu (Fraser's eagle owl) in der Nähe des Hotels.

3. + 4. Tag

Kakum Nationalpark

Der Kakum-NP birgt in seinem Regenwald den einzigen Wipfelpfad Afrikas („canopy walkway“) und eine Vielzahl aufregender Beobachtungschancen – u.a. auf Schwarzachsel- und Kongo-Schlangenadler, Langschwanzhabicht, Blaurücken- und Riesenturako, Blaukehlroller, Schwarzhelm-, Braunwangen-, Goldhelm- und Weißschopfhornvogel, Purpur- und Rosenspint, verschiedene Bart-, Kuckucks-, Weber- und Nektarvogelarten sowie an Säugern (mit Glück) Monameerkatze und Potto. Wir nutzen die zwei vollen Tage, um sowohl den Wipfelpfad als auch verschiedene andere Pfade im und um den Kakum zu erkunden. Auf dem Hotelgelände finden sich große Kolonien von Orange- und Dorfweber, und es bestehen gute Fotografiermöglichkeiten z.B. für den Senegalliest.

5. Tag

Ankasa Forest

Nach einer weiteren Morgenexkursion am Rand des Kakum brechen wir in den regenreicheren Westen, zum Ankasa Forest an der Grenze zur Elfenbeinküste auf, dem reichhaltigsten und best erhaltenen Regenwaldkomplex Ghanas. Dort hoffen wir, u.a. Hartlaubente, Schieferdommel, Palmgeier, Rotflankenbreitrachen, Schmalschnabeluhu (Akun eagle owl), Rotrückenfischeule, Weißbauchzwergfischer, Braunrückenliest und weitere Spezialitäten des geschlossenen Regenwaldes aufzuspüren.

6. Tag

Ankasa Forest, Cape Coast

Bis zum Mittag setzen wir unseren Besuch in Ankasa fort, bevor wir zurück nach Osten bis Cape Coast fahren, als Ausgangspunkt für die weitere Reise in den Norden des Landes.

7. Tag

Aboabo, Bonkro Forest

Nach einer Morgenexkursion in Aboabo am Nordrand des Kakum fahren wir – mit Unterwegshalten (u.a. Chance auf Halsbandbrachschwalbe, Rotwangenschwalbe und Mohrenweber) – zum Bonkro Forest bei New Edubiase, um eine der begehrtesten Vogelarten unserer Tour zu Gesicht zu bekommen: die Gelbkopf-Stelzenkrähe. In einem von der Bergbaugesellschaft Ashanti unterstützten dörflichen Schutzgebiet findet sich – mitten in einem ringsum vom Holzeinschlag bedrängten Wald – eine kleine Kolonie dieser seltsamen Vögel an einem felsigen, mit Höhlen durchsetzten Hügel. Hierzu bedarf es eines 45-minütigen, nicht unbeschwerlichen Aufstieges am Nachmittag sowie einer Portion Geduld, bis sich die Stelzenkrähen hoffentlich, ihrem regulären Rhythmus folgend, gegen 17 Uhr an ihren Brutplätzen einfinden. Anschließend Fahrt nach Kumasi, der zweitgrößten Stadt Ghanas.

8. Tag

Kumasi, Mole Nationalpark

Von Kumasi brechen wir zu einer langen Fahrt in den Mole Nationalpark auf. Während der Fahrt vollzieht sich der Übergang von der Waldzone in die Guineasavanne, und das Artenspektrum ändert sich: neue Arten wie Graubürzel-Singhabicht, Doppelspornfrankolin, Zimtroller, Rotkehlspint und Blutbrustbartvogel können mit Glück von der Straße aus beobachtet werden.

9. + 10. Tag

Mole Nationalpark

Der im Übergang zwischen Guinea- und Sudansavanne gelegene Mole NP bietet eine neue Artenpalette: an Säugern bestehen u.a. gute Beobachtungschancen auf Elefant, Pferdeantilope und Warzenschwein. An Vogelarten kommen u.a. Heuschreckenbussard, Senegaltriel, Fischeule, Strichel- und Senegalracke, Schwalbenschwanz-, Rotkehl- und Weißkehlspint, Goldscheitel- und Brillenwürger, Weißstirn-Rußschmätzer, Sprenkelbaumläufer und Pirolsänger vor und gelangen (hoffentlich!) auch zum Anblick.

11. Tag

Bolgatanga

Von Mole aus fahren wir mit Zwischenhalten (Chance auf Fuchsfalke) weiter nordwärts nach Bolgatanga. Hier bestimmt die sog. „Sudansavanne“ mit Akazien und Baobabs das Landschaftsbild. Unweit von Bolgatanga suchen wir am sandigen Flussufer eine weitere westafrikanische Spezialität, den Krokodilwächter.

12. + 13. Tag

Rückfahrt in Richtung Kumasi

Die Rückfahrt Richtung Kumasi wird wegen der langen Strecke in 2 Tagesetappen unterteilt, um genug Zeit für Beobachtungen unterwegs zu haben. An Arten können u.a. Rotkopfmerlin, Sudanhornrabe, Karminspint, Guineameise und Langschwanzglanzstar erwartet werden.

14. Tag

Bobiri Reserve, Atiwa

Den Morgen verbringen wir im Bobiri Reserve, einem kleinen Gemeindereservat („community forest“), das wegen seiner Vielfalt an Schmetterlingen berühmt ist. Hier, in der Übergangszone zur Guineasavanne, lassen sich u.a. aber auch Höhlenweihe, Hartlaub- und Zwergtoko, Narinatrogon, Azurraupenfänger sowie Kletter- und Dreifarbweber beobachten. Anschließend brechen wir auf nach Atiwa, einem mit rd. 800 m deutlich höher gelegenen Waldgebiet, in dem u.a. Saphirspint (blue-headed bee-eater), Blaukopftaube, Gelbkehlkuckuck, Rotbauchspecht, Vielfarbwürger und Weißschwanz-Fuchsdrossel als neue Arten vorkommen.

15. Tag

Atiwa, Accra, Rückflug

Nach einer Morgenexkursion in Atiwa geht es zurück nach Accra, wo wir am Nachmittag eintreffen. Abends Heimflug.

16. Tag

Ankunft

Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen.