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Frühling in Nordost-Griechenland (Wandertour)
Zwischen Nestos und Rhodopen

Der kaum bekannte Nordosten Griechenlands, die Heimat des Orpheus, überrascht den Besucher mit der größten biologischen
Vielfalt Europas. Fast zwei Drittel aller Pflanzen- und Tierarten unseres Kontinents kann man in dieser Region entdecken.
Sie präsentiert sich mal typisch mediterran, mal fühlt man sich an einen Steppensee in der Puszta
versetzt, mal glaubt man durch den Nordschwarzwald zu wandern, mal wird man an Südskandinavien erinnert.
Die Rhodopen, ein Mittelgebirge, dessen behäbige Bergrücken und einsame Hochflächen an manchen Stellen terrassenförmig in
schluchtartige Täler mit tosenden Wasserfällen abstürzen, an anderer Stelle eher sanft in einen Gebirgskessel übergehen oder
eine Ebene umfassen, prägen die Landschaft am Nordrand der Ägäis. Der griechische Teil ist heute fast menschenleer.
Im Strimon-Tal, im Nestos-Delta und in der thrakischen Ebene breiten sich Feuchtgebiete unterschiedlichen Charakters aus.
Da gibt es Lagunen mit Brackwasser, Strandseen mit vegetationsarmen Ufern, flache Seen mit breiten Röhrichtgürteln und
amphibische Lebensräume.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 1.070,00 € |
| Einzelzimmer | 1.160,00 € |
Programm als PDF herunterladen
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Transfer Thessaloniki-Mandraki-Thessalonoki
- Fahrten mit Bus, Bahn oder Taxi wie im Reiseprogramm beschrieben
- Fachkundige Reiseleitung
- DZ/EZ in Ferienhäusern und in einer Pension
- Frühstück
- Eintrittsgebühren
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
8 - 18 Personen
Reiseleitung
Hartwig Walletschek
Anreise
Bahnanreise bzw. Flüge werden von DR. KOCH REISEN zu günstigen Tarifen vermittelt.
Hinweise
- Eigene An- und Abreise.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Anreise
Treffen mit dem Reiseleiter in Thessaloniki. Sammeltransfer zu unserem erst Exkursionsgebiet am Kerikini-See.
Quartierort: Villa Beles bei Mandraki (3 Ü).
- 2.-4. Tag
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Kerkini-See
Im Reich von Wasserbüffel, Pelikan, Löffler, Reiher und Sumpfschildkröte
Im Frühjahr dringt ein vielstimmiges Vogel- und Froschkonzert an das Ohr des Besuchers.
Es wird u.a. intoniert von Nachtigall, Drosselrohr- und Seidensänger,Weißbartgrasmücke, Blass-Spötter,
Kappenammer, Wiedehopf, See- und Laubfrosch. Auf überfluteten Wiesen stochern Braune Sichler und verschiedene Watvögel
im Untergrund.
Am Fuß des von Eichen- und Buchenwäldern bedeckten Beles-Gebirges (bis 2000 m) säumen bunte Frühlingsblumen den von
Kermeseiche und Christusdorn dominierten Buschwald.
Ganztägige Wanderung zum Nordostufer des Kerkini-Sees
Entlang der röhrichtumstandenen Feuchtgebiete am Strimon zum Auwald im Mündungsdelta und am Nordostufer des Sees,
von dort durch reich gegliederte Kulturlandschaft am Fuß des Beles-Gebirges zurück nach Mandraki.
Ganztägige Exkursion zur Nordwestecke des Sees
Per Bahn nach Livadia (16 km) - Abholung zum Besuch des Museum für Feuchtgebiete in Kerkini, danach Bootsfahrt
zu den Rastplätzen der Pelikane und Brutkolonien der Reiher, Löffler und Kormorane, anschließend Wanderung auf
einem Damm entlang dem Nordwestufer des Kerkini-Sees vorbei an Auwaldresten und Seerosenfeldern - per Bahn nach Mandraki.
Transfer nach Dadia nahe der türkischen Grenze (per Bahn und Bus oder per Taxi). 2 Ü in Dadia.
- 5.-6. Tag
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Greifvogelschutzgebiet von Dadia
Im Reich von Adler, Geier und Falke
Die teils sanfte, teils schroffe Berglandschaft (bis 650 m hoch) des Greifvogelschutzgebiets bedeckt ein Mosaik
aus Busch-, Weide- und Ackerland, Eichen- und Kiefernwäldern mit Baumheide, Blumenesche, Hopfen- und Orientalischer
Hainbuch als Beimischung. Das Gebiet ist reich an Insekten, Reptilien und Amphibien, was neben den Greifvögeln auch
Schwarzstorch, verschiedenen Würgerarten und Bienenfressern zugute kommt.
Ganztägige Wanderung im Greifvogelschutzgebiet
Durch lichten Kiefernwald zur Greifvogelbeobachtungsstation, von dort zum Gipfel des Gibrena (450 m) mit herrlichem
Blick über das Greifvogelschutzgebiet und durch Bergwiesen, Kiefern- und Eichenwälder mit Blick in ein Schluchttal
zurück nach Dadia. Streckenlänge ca. 16 km, Höhenunterschied ca. 350 m.
Per Bus und Bahn nach Stavroupolis unserem nächsten Quartierort (8 Ü).
- 7.-14. Tag
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Zentral-Rodopen, Nestos-Tal
Im Reich von Bär, Wolf und Felsenschwalbe
Die Zentral-Rhodopen prägen klotzige Bergmassive (bis 2000 m hoch) mit kuppigen Hochflächen.
Unter dem vielschichtigen Blätterdach der weitläufigen Laub- und Nadelmischwälder lässt es sich trefflich wandern.
Die Vielfalt der Eichen-, Ahorn-, Eschen-, Ulmen-, Buchen- und Kiefernarten sorgt zusammen mit Fichte und Tanne für
ein abwechslungsreiches Waldbild. Die bunte Blütenpracht der Bergwiesen, Lichtungen und Waldränder erfreut das Auge.
Ins Kalkgestein des Lekani-Gebirges hat der Nestos ein stark mäandrierendes Schluchttal gefräst. An den steilen Hängen
wachsen Kermeseichen, Steinlinden, wilde Oliven-, Erdbeer-, Judas-, Feigen- und Zürgelbäume. Das Flussufer säumen
Schwarz- und Silberpappeln, Silberweiden, Schwarzerlen und Platanen. Es gibt viele Orchideen, Lilien- und Nelkengewächse
zu entdecken. Das Siedlungsgebiet der Muslime charakterisieren verschachtelte Terrassenfelder, schüttere Bestände stark
beschnittener Eichen, große Ziegenherden und schlanke Minarette.
Halbtägige Wanderung durch die Kulturlandschaft in der Umgebung von
Stavroupolis
Über von Buschwald eingerahmte, terrassierte Wiesen mit Orchideen
in ein Trockental mit Bienenfresserkolonie, von dort durch die Nestosaue zurück.
Streckelänge ca. 9 km.
Ganztägige Wanderung in den Südteil der Nestos-Schlucht
Per Pickup
nach Livera (10 km) - von der Gemarkung des verlassenen Bergdorfes (550 m) durch
Buschwald hinunter in Schlucht mit Felsenvegetation und Auwald zum Südausgang
– per Bahn zurück (25 km. Streckelänge ca. 17 km, Höhenunterschied: ca. 450 m
ab- und 100 m aufwärts.
Ganztägige Wanderung durch die Terrassenlandschaft im Siedlungsgebiet
der Muslime
Per Linienbus nach Likodromio (14 km) - durch Balkaneichenwald
vorbei an mächtigen Esskastanien, Schneitelbäumen und Tabakterrassen zu einem
Auslug über das Land der Pomaken (muslimische Minderheit) – zurück auf einem
alten Mulipfad, der durch aufgelassenes Kulturland mit dem seltenen Speierling
und durch zunehmend verwildernden Eichenwald führt. Streckenlänge ca. 15 km,
Höhenunterschied ca. 400 m.
Ganztägige Wanderung zum Wasserfall bei Livaditis
Per Kleinbus nach
Livaditis (ca. 25 km) – über die Hochebene (ca. 1250 m) mit aufgelassener
Kulturlandschaft zum Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf Nestos-Tal und
Zentral-Rodopen, von dort durch zwei üppig bewaldete Schluchttäler und vorbei
am großen Wasserfall (31 m hoch) zurück nach Livaditis. Streckenlänge ca. 16 km,
Höhenunterschied ca. 450 m.
Ganztägige Wanderung zum Urwaldreservat am Kula
Per Kleinbus nach
Erimanthou (ca. 35 km) - durch herrlichen Laub- und Nadelmischwälder zum
Urwald im Quellgebiet des Arkoudorema, über eine Bergschulter mit Bergwiesen
und pittoresken Felsen zurück nach Erimanthou. Streckenlänge ca. 21 km,
Höhenunterschied ca. 300 m.
Besuch der Altstadt von Xanthi
Anreise per Linienbus.
Besuch der Ausgrabungen von Philippi
Anreise per Linienbus.
Mit der Bahn geht es zurück nach Mandraki. Hier 1 Ü.
- 15. Tag
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Rückreise